Wie kann
ein gestalterisch anspruchsvoller Umgang mit dem Phänomen
Wasser im Außenraum aussehen, der die jeweiligen ökologischen
Notwendigkeiten berücksichtigt? Kann durch den Einsatz
von Wasser die Freifläche zum Freiraum werden? Wie
kann der "genius loci" im Umgang mit Wasser so eingebunden
werden, dass ein Zusammenspiel von Gestaltung und
ökologischem Anspruch unverwechselbar werden?
Gefragt
sind Darstellungen räumlicher Situationen im urbanen
Kontext, die eine innovative Auseinandersetzung mit
dem Phänomen Wasser sowohl in seiner gestalterischen
als auch ökologischen Dimension zum Inhalt haben.
Hierbei ist der gestalterische Mehrwert durch den
spezifischen Umgang mit dem ökologischen Anspruch
auf unterschiedlichen Maßstabsebenen ein zentrales
Thema.
Der ÖGLA-Landschaftsarchitekturpreis
für StudentInnen wird jährlich von der ÖGLA, Österreichische
Gesellschaft für Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur,
Schiffamtsgasse 18/16, A-1020 Wien, Österreich, ausgelobt.
Verantwortlich
für die Ausschreibung 2003 ist im Rahmen der ÖGLA
der Arbeitskreis "AK Preis 2003" (Proidl/Lacina/Kuhness),
unterstützt durch die entsprechenden Institute und
BetreuerInnen an den Universitäten in Wien, München,
Berlin, Rapperswil, Dresden und Budapest.
Teilnahmebedingungen
Teilnahmeberechtigt
sind ordentliche StudentInnen der Studienrichtungen
Landschaftsarchitektur, Landschaftsplanung und Landschaftspflege
sowie AbsolventInnen, die ihr Studium frühestens in
den Kalenderjahren 2002/2003 abgeschlossen haben.
Unter der Federführung von Teilnahmeberechtigten ist
eine Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen und
Ausbildungsgängen (z.B. Architektur, Bildende Kunst),
erwünscht und zugelassen, um die Lust an interdisziplinärer
Zusammenarbeit zu fördern. Die Wettbewerbssprache
ist Deutsch. Die Teilnahme ist anonym.
Formale
Kriterien
Es können
Seminararbeiten und/oder freie Bearbeitungen zum Thema
eingereicht werden. Seminar- oder Projektarbeiten
können im Hinblick auf Thema und Darstellung überarbeitet
werden. Jedes Projekt kann nur einmal für den "ÖGLA-Landschaftsarchitekturpreis
für StudentInnen" eingereicht werden.
Einzureichende
Unterlagen
˜ Ein
Plakat A1 Hochformat (einschließlich erläutender Texte),
gerollt ˜
Ein verschlossenes Kuvert mit der Aufschrift: ÖGLA-Landschaftsarchitekturpreis
für StudentInnen - vierstelliger Code - 2003
Im Kuvert
muss die VerfasserInnenerklärung enthalten sein:
1. Angabe der federführenden Person(en) mit dem Nachweis
der Teilnahmeberechtigung (Immatrikulationsbestätigung,
Inskriptionsbestätigung, Bestätigung der Schule) und
die unterschriebene Erklärung, dass die eingereichte
Arbeit geistiges Eigentum der genannten BearbeiterInnen
ist
2. Angabe sämtlicher Teammitglieder mit Namen, Ausbildungsstand,
Ausbildungsort (Lehrstelle, Schule, Universität) sowie
Adresse, Telefonnummer und Email.
Folgende
Voraussetzungen sind einzuhalten:
˜ Plakat A1 in Hochformat (60 cm breit und 84 cm hoch);
in einem Stück ˜ Der obere Plakatrand ist gut lesbar
mit folgenden Informationen zu versehen: ÖGLA-Landschaftsarchitekturpreis
für StudentInnen - vierstelliger Code - 2003
˜ Das Plakat muss alle für das Verständnis der Idee
notwendigen Informationen enthalten ˜ Die Gestaltung
des Plakates ist frei wählbar
˜ Das Plakat darf keine Hinweise auf die BearbeiterInnen
enthalten oder Rückschlüsse auf sie zulassen.
Alle eingereichten
Plakate gehen in das Eigentum der ÖGLA über. Die ÖGLA
behält sich die Verwendung der Plakate unter Wahrung
der Urheberrechte für Ausstellungen und Veröffentlichungen
vor. Das Projekt muss anonym eingereicht werden. Die
Abgabe erfolgt termingerecht entweder direkt im Sekretariat
der ÖGLA, Schiffamtsgasse 18/16, A-1020 Wien, Österreich,
oder per Post an die o.g. Adresse (die BearbeiterInnen
haben für die Lesbarkeit des Poststempels zu sorgen).
Ausschreibung auch unter: www.oegla.at/d/la-preis.htm
Ausschreibung
Mai 2003
Abgabe: 1.Oktober
2003
Jury:
31.Oktober2003
Preisverleihung
und Vernissage November/Dezember 2003
Anschließend
Ausstellung in Wien und Nürtingen
Preisgelder
1. Preis:
€ 1.000,- 2. Preis: € 750,- 3. Preis: Sachpreise
Die Jury
behält sich eine Verteilung der Preisgelder auf mehr
als zwei PreisträgerInnen vor.
Jury Prof.
Cormelia Bott, Fachbereich Landschaftsarchitektur,
Umwelt- und Stadtplanung;
FH Nuertingen Roman Ivancsics, Landschaftsplaner,
Wien
Manfred Maximilian Rieder, Architekt und Ingenieurkonsulent
fuer Kulturtechnik und Wasserwirtschaft
Herbert Dreiseitl, Kuenstler, Ueberlingen
Ines Mitterer, Fachjournalistin, ORF Wien
Die Jurymitglieder
sind berechtigt bei Verhinderung Ersatzmitglieder
zu benennen.
